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Auch
das scheint ein Trend unserer Zeit zu sein: Unternehmensfusionen,
die zur Folge haben, dass es mehr größere Unternehmen
gibt. Tatsächlich existieren einige Beispiele von Unternehmenszusammenschlüssen.
Auf dieser Homepage finden Sie ein aktuelles aus der Modebranche.
In diesem Fall wurde ein Joint Venture auch im Rahmen von
Marketing Strategien geschlossen. Denn hier stand die Erweiterung
des Absatzmarktes im Vordergrund.
Doch wer aufmerksam den Wirtschaftsteil seiner Tageszeitung
und die entsprechenden Portale im Internet liest (beispielsweise
www.wirtschaftsportal.de oder die regionale Seite www.invest-in-hessen.de)
kann erkennen, dass Fusionen im Moment sehr beliebt sind.
Doch sind sie wirklich ein kontinuierliches Mittel, um am
Markt erfolgreich zu bleiben?
Eine Fusion bedeutet zunächst einmal nichts anderes,
als den Zusammenschluss von zwei oder mehreren Unternehmen.
Die Absicht, die dahinter steht, ist klar. Einerseits sollen
natürlich Kosten gespart werden, indem man beispielsweise
administrative Aufgaben zusammenlegt, die Forschungs- und
Entwicklungsabteilungen zusammenführt und Personal abbaut.
Andererseits möchte man die eigene Position am Markt
stärken und sich dadurch klare Vorteile gegenüber
den Wettbewerbern verschaffen.
Aber natürlich spielen bei der Fusion weitere wichtige
Faktoren eine Rolle. Erfolgt der Zusammenschluss auf freiwilliger
Basis oder ist er eine so genannte feindliche Übernahme,
wie das beispielsweise bei dem Autozulieferer Continental
und der Firma Schaeffler der Fall war. Für die Atmosphäre
und den Ablauf ist dies wichtig, denn werden Unternehmen unfreiwillig
zusammengebracht, hat dies zumeist eine gewisse Fluktuation
zur Folge. Das bietet einerseits Chancen, ist andererseits
aber auch kosten- und zeitintensiv.
Dass Fusionen auch nicht immer glücklich enden müssen,
zeigt der von Daimler und Chrysler im Jahre 1998 beschlossener
Zusammenschluss. Nach weniger als zehn Jahren mussten sich
die Manager die Erfolglosigkeit dieses Megaunternehmens eingestehen.
Ähnlich erging es BMW mit Rover. Auch hier trennte sich
das bayerische Unternehmen wieder von seinem Partner, mit
herben Verlusten. Doch existieren auch erfolgreiche Beispiele
von Fusionen. Als gelungen wird in der Branche die Übernahme
von Mannesmann Mobilfunk durch Vodafone angesehen. Auch in
der Versicherungsbranche existieren einige Beispiele von funktionierenden
Fusionen. Doch letztlich wird sich erst in den nächsten
Jahren zeigen, wie erfolgreich die ein oder andere gerade
geschlossene Fusion wirklich war.
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