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Wer
sich als Unternehmer mit dem Thema Datenbank befasst, kommt
an SAP nicht vorbei. Und wer SAP sagt, denkt dabei auch an
Oracle, zumindest, wenn man sich näher mit der Thematik
befasst. Denn zurzeit laufen rund 60 % der SAP-Anwendungen
auf Datenbanken von Oracle (Quelle: handelsblatt.com, 2010).
Wenn zwei sich streiten (und das ist, will man den Gerüchten
glauben, bei Oracle und SAP durchaus wörtlich zu nehmen),
freut sich der Dritte - hier der Kunde. Denn beide Softwarekonzerne
treiben Technologien voran, jeweils auch mit dem Ziel, den
Konkurrenten zu übertrumpfen. Das kann für den Kunden
nur gut sein. So entwickelt SAP so genannte In-Memory-Datenbanken,
die sich die Daten direkt aus dem Arbeitsspeicher ziehen.
Mit dem Vorteil, dass sie schneller verfügbar sind. Der
Konkurrent macht sich derzeit um die Entwicklung einer Datenbanksoftware
verdient, auch nicht schlecht (das ernste Thema Datenklau
muss man als Unternehmer selbstverständlich berücksichtigen,
egal, mit welchem System man arbeitet). Man merkt, es ist
nicht leicht, sich für einen Anbieter zu entscheiden.
Hier ist wohl der Rat eines Experten gefragt, der auch die
jeweilige Unternehmenssituation mit berücksichtigt.
Sinn einer Datenbank
Denn dass Unternehmen ab einer bestimmten Größe
und einem bestimmten Umsatzvolumen Datenbanken benötigen,
ist unbestritten. Gerade um ein Unternehmen zu führen
und einen größeren Überblick zu bekommen,
ist es wichtig, schnell verlässliche Daten zu erhalten.
Oftmals werden auch Daten benötigt, die mehrere Abteilungen
betreffen und die man ohne den Computereinsatz mit der entsprechenden
Software nicht generieren könnte. Als Laie kann man sich
folgendes Bild vorstellen: Es existieren verschiedene Konten für Unternehmen, mit jeweils einem bestimmten Zweck:
ein Konto für das Marketing, für das Personal, die
Buchhaltung, Produktion, Technische Abteilung etc. Diese Konten
bilden jeweils nicht nur die Kosten ab, sondern lassen auch
Rück- und Querschlüsse zu. So möchte der Chef
wissen, und das möglichst schon gestern, wie sich die
neue Vertriebsstrategie auf die Produktion auswirkt. Gut beraten
ist dann das Unternehmen, das die nötige Software implantiert
und einen Experten im Betrieb hat, der damit umgehen und die
gewünschten Auskünfte geben kann (und sich nicht
nur die aktuellen Zinssätze, Vertragskonditionen und
Handy
Tarife im Kopf hat).
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